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Internationaler Frauentag
Keine Geschlechtergerechtigkeit ohne den Abbau struktureller Benachteiligung
Die fehlende finanzielle Anerkennung und ungerechte Verteilung von Sorgearbeit sowie die ungleiche Teilhabe der Geschlechter am Erwerbsleben sind nach wie vor ein starker Treiber fehlender Geschlechtergerechtigkeit. Dies ist die Folge festgefahrener gesellschaftlicher Strukturen, die wiederum tradierte Rollenbilder zementieren.
Zum Internationalen Frauentag am 8. März weist der AWO-Bezirksverband Braunschweig darauf hin, dass Frauen immer noch gesellschaftlich und wirtschaftlich benachteiligt sind und fordert: Es muss mehr für den Abbau struktureller Benachteiligung getan werden!
Basierend auf den AWO-Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz gehört Geschlechtergerechtigkeit zum Selbstverständnis der AWO. Dennoch ist auch innerhalb des Verbandes noch viel zu tun.
Frauen in Führungspositionen, insbesondere ab dem mittleren Management, sind im Gesamtverband weiterhin unterrepräsentiert. Laut des dritten Gleichstellungsberichts der Arbeiterwohlfahrt für das Hauptamt, der im November 2025 vom AWO Bundesverband veröffentlich wurde, gibt es allerdings auch Fortschritte. So ist z. B. der Anteil von Geschäftsführerinnen und hauptamtlichen Vorständinnen im Gesamtverband innerhalb weniger Jahre gestiegen. Als wichtigen Baustein hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit innerhalb der AWO enthält der Bericht zahlreiche Handlungsempfehlungen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit im Verband.
Auch der AWO-Bezirksverband Braunschweig setzt sich für die Karrierechancen von Frauen ein: „Für unser Engagement werden wir bereits seit dem Jahr 2007 durchgängig von der berufundfamilie® gGmbH als Unternehmen zertifiziert, das in hohem Maß die Vereinbarkeit von Beruf und vielfältigen Lebensphasen fördert. Dazu gehört u. a., dass wir die Möglichkeit des Führens in Teilzeit anbieten, für mehr Vielfalt in Führungsebenen“, sagt Rifat Fersahoglu-Weber.
„Am Internationalen Frauentag sagen wir: keine Geschlechtergerechtigkeit, ohne eine Veränderung struktureller Rahmenbedingungen, etwa bei der Sozial- und Steuerpolitik.“
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