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In Trauer um die Opfer in Stade

Der tragische Vorfall in Stade, bei dem sechs Menschen ihr Leben verloren haben, erfüllt uns mit tiefer Trauer und Mitgefühl.

Unsere Gedanken sind bei den Verstorbenen, ihren Familien, Freund*innen und allen Menschen, die von diesem schweren Ereignis betroffen sind. Solche Momente machen uns bewusst, wie wichtig Zusammenhalt, Unterstützung und ein aufmerksames Miteinander in unserer Gesellschaft sind. Gleichzeitig zeigen sie, wie entscheidend es ist, nicht erst zu handeln, wenn Gewalt passiert ist.

Prävention beginnt früher: durch die Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Unterstützung für Familien, Bildungsangebote und eine verlässliche Jugendhilfe. Deshalb braucht es nachhaltige Investitionen in Prävention, Kinderschutz und soziale Arbeit. Denn eine starke Gesellschaft entsteht dort, wo Menschen frühzeitig Unterstützung bekommen, Perspektiven finden und Konflikte gewaltfrei lösen können.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse möchten wir die Arbeit der Fachkräfte in der Jugendhilfe ausdrücklich würdigen. Sie leisten täglich unter oftmals komplexen Rahmenbedingungen eine verantwortungsvolle und hochprofessionelle Arbeit zum Wohl von jungen Menschen und ihren Familien. Ihr fachliches Engagement und ihre Expertise sind eine unverzichtbare Grundlage für wirksame Unterstützung, Schutz und Teilhabe junger Menschen.

Prävention ist keine Nebensache – sie ist ein wichtiger Schritt, um Menschen zu schützen und unsere Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Trauer Stade