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HealthHack 2026:
KI-gestützte Innovationen für die Gesundheitsversorgung
Beim diesjährigen HealthHack der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH entwickelten rund 60 Teilnehmende in interdisziplinären Teams innovative Lösungen für die Gesundheits- und Pflegeversorgung von morgen. In neun verschiedenen Challenges arbeiteten insgesamt zwölf Teams an praxisnahen Ideen aus den Bereichen Medizin, Pflege und Digitalisierung.
Den ersten Platz sicherte sich das Team „MedSim“ mit einem KI-gestützten Simulationstool für medizinische Notfälle. Die Anwendung basiert auf realen Fällen sowie klinischen Leitlinien und soll helfen, Trainings in der Notfallversorgung zu verbessern.
Der zweite Platz mit 500 Euro Siegesprämie ging an das Team CoNurse, das einen KI-gestützten Lerntutor für Pflegeschulen entwickelt hat. Mit diesem sollen Auszubildende in Pflegeberufen mit individuell anpassbarem Schwierigkeitsgrad und Tempo Inhalte erlernen, ihren Lernfortschritt verfolgen und Nachfragen stellen können.
Den dritten Platz vergab die Jury an das Team WithYou. Die Idee einer adaptiven App, um Menschen mit Beeinträchtigungen bei Alltagsaufgaben zu unterstützen und somit eine bessere Teilhabe zu ermöglichen, wurde mit 250 Euro honoriert.
Auch über den Hackathon hinaus bieten viele der entwickelten Projekte großes Potenzial: Einige Teams planen, ihre Ideen weiterzuentwickeln und in Pilotprojekten zu testen oder als Start-ups voranzubringen.
Der AWO-Bezirksverband Braunschweig war auch in diesem Jahr wieder als Partner des HealthHack vertreten. Zudem brachte sich Christoph Grziwa, Geschäftsbereichsleitung Kommunikation und Personalmarketing, als Jurymitglied in die Bewertung der Projekte ein und überreichte den Preis für das zweitplatzierte Team.
Neben den inhaltlichen Ergebnissen begeisterte der HealthHack auch durch seine besondere Atmosphäre: Im kreativen Umfeld des TrafoHub Braunschweig arbeiteten Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen – von Pflegekräften und Ärzt*innen über Entwickler*innen bis hin zu Designer*innen und Studierenden.
Der HealthHack zeigte einmal mehr, welches Potenzial in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen liegt – und wie digitale Innovationen dazu beitragen können, die Versorgung nachhaltig zu verbessern.
Fotos: Philipp Ziebart













