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CSD ist mehr als bunte Fahnen

AWO-Bezirksverband Braunschweig setzt sich für eine tolerante Gesellschaft ein

„Am CSD ist es natürlich wichtig, aufzufallen und ein sichtbares Zeichen zu setzen“, erklärt Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbands Braunschweig. „Aber das reicht eben nicht. Wir müssen jeden Tag für eine vielfältige, tolerante und offene Gesellschaft einstehen. Vor allem in diesen demokratiegefährdenden Zeiten. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass die Rechte von Menschen der LGBTQ+-Community eingeschränkt, sie auf offener Straße angegriffen und beleidigt oder gar ihre Existenzen in Frage gestellt werden. Jetzt erst recht: wo Liebe gefeiert wird, ist kein Platz für Hass.“

Dabei steigen die Angriffe auf unsere vielfältige Gesellschaft jeden Tag. „Rechte, für die lange gekämpft wurde und nun endlich da sind – wie die Ehe für alle – werden wieder in Frage gestellt. Da müssen wir uns entschieden wehren. Und das tun wir als AWO!“, erklärt Sabrina Hampe, Beauftragte für Inklusion beim AWO-Bezirksverband Braunschweig. „Wir sensibilisieren in unseren 130 Einrichtungen für das Thema, erarbeiten dafür Formate und machen auf die Relevanz für uns alle aufmerksam. Aber wir haben in unserer Gesellschaft noch einen langen Weg vor uns, um die Akzeptanz aller zu erreichen.“

Auch auf dem Christopher Street Day in Braunschweig am 08. August sowie am 15. August in Wolfsburg ist der AWO-Bezirksverband Braunschweig vertreten. „Wir möchten damit unsere Solidarität mit der Community zeigen und ein Zeichen gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung setzen“, sind sich Sabrina Hampe und Rifat Fersahoglu-Weber einig. „Wir laden alle ein, zum Austausch an unseren Stand zu kommen und gemeinsam für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft einzustehen.“

Rifat Fersahoglu-Weber CSD
Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, ist überzeugt: „Wir müssen für eine vielfältige, tolerante und offene Gesellschaft einstehen. Jetzt erst recht.“