AWO-Beratungszentrum Gifhorn
AWO-Beratungszentrum Gifhorn
Das AWO-Beratungszentrum Gifhorn bietet als integrierte Familienberatungsstelle in sechs verschiedenen Themenbereichen Beratung und Unterstützung an:
Schwangerschaftskonfliktberatung
Als anerkannte Beratungsstelle beraten wir bei Schwangerschaftskonflikten und stellen die nach § 219 StGB erforderliche Beratungsbescheinigung aus.
- Unterstützung eigenverantwortlicher Entscheidung
- Informationen zu rechtlichen, sozialen, finanziellen und medizinischen Fragen
- Information zu Abbruchmöglichkeiten
- Beratung nach Schwangerschaftsabbruch
Sozialberatung für Schwangere
- Information und Beratung zu allen familienfördernden Leistungen wie z.B. Mutterschaftsleistungen, Kindergeld, Elternzeit, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Arbeitslosengeld II
- Antragstellung bei der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ auf finanzielle Hilfe für Schwangere mit geringem Einkommen
Seelische Probleme nach der Geburt
- Erkennen, welches Ausmaß die seelischen Probleme aufweisen
- Einschätzen, welche Ursachen dem zu Grunde liegen, um geeignete Hilfen zu bestimmen
- Bewältigen der Probleme begleiten
Eine Familie entsteht
- Beratung hin zu einem gelungenen Übergang in die Elternschaft
- Informationsvermittlung zum Thema Anfänge der Eltern-Kind-Bindung während der Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit danach
- Veränderungen in der Paarbeziehung – Wie können wir ein Liebespaar bleiben?
Beratung bei schwierigen Schwangerschaftsverläufen
- Die körperlich, seelisch und auch sozial bedingt sein können
Begleitung bei der Verarbeitung einer erlebten Fehl-/Totgeburt
Ungewollt kinderlos
- Begleitung von Paaren, die medizinische Hilfen zur Erfüllung des Kinderwunsches in Anspruch nehmen wollen
- Beratung zum Kinderwunsch, um einzelne und Paare zu unterstützen, über die Bedeutung des Kinderwunsches ins Gespräch zu kommen
Information und Beratung zu vorgeburtlichen Untersuchungen (Pränataldiagnostik)
- Welcher Untersuchungen soll ich machen lassen?
- Welche Risiken gibt es?
- Was mache ich nach einem auffälligen Befund?
- Welche Auswirkungen gibt es in der Partnerschaft?
- Ziel der Beratung ist, Ängste und Sorgen der werdenden Eltern zu besprechen, ihre Entscheidungskompetenz zu stärken und verantwortliches Handeln zu unterstützen.
Sexualberatung
- Um ein zufriedenstellendes Erleben und einen gelingenden Umgang mit der eigenen Sexualität zu entwickeln
- Um als Paar zu lernen, Konflikte im Umgang mit der Sexualität zu klären
Verhütungsberatung
- Informationen über Wirkung, Anwendung, Sicherheit sowie Vor- und Nachteile der Methoden
Sexualpädagogik
- Unsere sexualpädagogischen Angebote richten sich an:
- Schulklassen und Jugendgruppen (5. bis 12. Klasse)
- Frauen, Männer, Eltern und Fachkräfte
- Gruppenarbeit
- Elternabende
Themenbeispiele der Sexualpädagogik:
- Sexualität
- Liebe
- Beziehung
- Familienplanung
- Verhütung
- Schwangerschaftskonflikte
Informationsmaterial zum Thema Schwangerschaftsberatung:
- Angebotstafel der Schwangerschaftsberatung
Ansicht der Grafik als PDF Dokument (ca. 712 KB) - Hilfsangebote für Familien und schwangere Frauen 2022: Finanzielle und soziale Unterstützung im Landkreis Gifhorn
PDF-Broschüre (ca. 6 MB) - Ergänzung/Aktualisierung
PDF-Dokument (ca. 287 KB)
Einzelberatung für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren
Wenn ein Kind geboren wird, verändert sich das Leben der Eltern radikal. Ein neues Familienmitglied eigener Persönlichkeit ist da. Von Anfang an ist es auf seine Art in der Lage, Bedürfnisse zu signalisieren, und Eltern besitzen in der Regel eine Menge intuitiver Kompetenzen, um angemessen auf ihr Kind reagieren zu können. Jedoch ist die Sprache des Babys bzw. Kleinkindes nicht immer leicht zu verstehen und Eltern
- fühlen sich überfordert
- sind chronisch erschöpft
- haben Fragen zur Entwicklung ihres Kindes
- haben Probleme in der Beziehung zu ihrem Kind
- spüren ein hohes Maß an Aggression
- haben unterschiedliche Erziehungsansichten und können sich nicht einigen.
Das Baby/Kleinkind
- ist vielleicht ständig unruhig
- schreit übermäßig viel
- hat Schlafprobleme
- will nicht essen
- trotzt vermehrt und ist aggressiv
- hat starke Trennungsängste
- ist extrem schüchtern
Bei all diesen, aber auch ähnlichen Fragestellungen stehen die Mitarbeiter*nnen in der Säuglings- und Kleinkindberatung mit dem Angebot der Einzelberatung zur Verfügung. Gemeinsam mit einem oder beiden Elternteilen wird darauf geschaut, was bereits gelingt, wo es Probleme gibt und wie ein Lösungsweg aussehen könnte.
Das vertrauensvolle Gespräch, der Rückblick in die Zeit der Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit danach findet statt, denn evtl. gab es stressbelastete Situationen, die bis heute unverarbeitet sind. Aber auch der aktuelle Lebensalltag ist von Bedeutung und wird besprochen. Videoaufnahmen von den Säuglingen und Kleinkindern werden bei Wunsch und Bedarf erstellt und gemeinsam besprochen. Die ratsuchenden Eltern werden solange begleitet, bis sie sich sicher fühlen im Umgang mit ihrem Kind. Das variiert durchschnittlich zwischen einer und fünf Beratungen, die zeitnah und kostenfrei angeboten werden.
Beratung vor Kaiserschnitt
Wenn bei Ihnen eine Schnittentbindung aus medizinischen Gründen geplant ist oder Sie sich eine natürliche Geburt nicht vorstellen können und deshalb einen Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation in Erwägung ziehen, bieten wir Ihnen kostenlos Einzelberatung in oder vor der Schwangerschaft an.
Gemeinsam können wir überlegen, was Sie und Ihr Ungeborenes noch in der Schwangerschaft und unter der Geburt brauchen, damit es für Sie, Ihr Kind und Ihren Partner so optimal wie möglich verläuft.
Das AWO-Beratungszentrum Gifhorn führt neben anderen Beratungsangeboten vor allem Schwangerschaftsberatung nach § 2 SchKG durch. Nach dieser Gesetzesgrundlage hat jeder Mensch das Recht, sich „in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung zu informieren und beraten zu lassen“. Auf diesem Hintergrund führt die Beratungsstelle sexualpädagogische Gruppenangebote durch.
Sexualpädagogische Gruppenangebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie dienen der Aufklärung und Prävention von allen Fragen rund um Geschlechteridentität und sexueller Entwicklung.
Konzepte und Informationen zu den einzelnen Angeboten finden Sie im weiteren Verlauf. Sie umfassen Körper- und Sexualaufklärung, Beziehungsthemen, Verhältnis und Verständnis von Geschlechterrollen sowie Angebote zur Prävention von sexuellen Übergriffen sowie Verarbeitung von Gewalterfahrungen.
Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Sekretariat.
Weitere Links zum Thema Sexualpädagogische Gruppenangebote:
Unser Angebot für Sie:
- Paarberatung
- Einzelberatung
- Familienberatung
Ein Gespräch dauert in der Regel 60 Minuten. Die Anzahl der Beratungsgespräche ist variabel. Die Berater*innen unterliegen der Schweigepflicht.
In unserer Beratungsstelle arbeiten Psycholog*innen sowie Sozialpädagog*innen mit therapeutischen Zusatzqualifikationen.
Eine Beteiligung an den Kosten der Beratung ist vorgesehen. Die Kosten sind gestaffelt nach dem Familiennettoeinkommen.
Wir begleiten Sie gerne bei:
- Paarkrisen
- schwierigen Lebensentscheidungen
- persönlichen Problemen
- Beziehungsschwierigkeiten
- depressiven Verstimmungen
- Ängsten
- Familienkonflikten
- Belastungen durch Stress
- Mobbing
- beruflichen Unzufriedenheiten
Mögliche Themen in der Beratung können sein:
- Den Wechsel in neue Lebensphasen gestalten
- Erwartungen und Wünsche in Beziehungen klären
- Miteinander reden lernen
- Unterschiedliche Facetten der Sexualität positiv erleben
- Loslassen und Abschied nehmen
- Trennungsprozesse begleiten
- Unterstützung bei Krisen erhalten
- Nähe und Distanz leben
- Konflikte gut lösen
- Stärken und Entwicklungspotenziale erkennen und umsetzen
Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen ein enormer Einschnitt im Leben. Vieles, was bislang von Bedeutung war, wird nun fraglich. Betroffene haben häufig das Gefühl, den Boden unter den Füßen und den Einfluss auf ihr Leben verloren zu haben. Das löst nicht selten psychischen Stress aus, der wiederum das Immunsystem auf Dauer schwächt und sich negativ auf den Heilungsprozess überträgt.
Viele Ängste und Sorgen können oft nicht mit Angehörigen umfangreich besprochen werden, weil auch diese mit ihren eigenen Ängsten konfrontiert werden. Freunde fühlen sich auf Dauer überfordert und verändern häufig die Beziehung zum Betroffenen und gehen auf Distanz. Etliche Menschen mit Krebserkrankungen berichten, dass sie sich unverstanden und allein gelassen fühlen.
Schon während der Erkrankungsphase verändern viele Betroffene ihren Lebensrhythmus. Nach überstandener Behandlung planen Menschen ihre Lebensvisionen neu und überdenken die bisherigen Entscheidungen. Nicht selten werden neue Wege gegangen, die sich mit den bisherigen Verhaltensweisen stark unterscheiden. Vielen Personen fallen zunächst die Veränderungen schwer, daher ist es hilfreich, sich unterstützen zu lassen.
Das AWO-Beratungszentrum Gifhorn bietet Beratung, Begleitung und Information für diese schwierige Zeit, sowohl für die Betroffenen selber als auch für die Angehörigen und Freunde. In allen Phasen der Erkrankung und vor dem Hintergrund der gesamten Lebenssituation helfen wir bei:
Sozialrechtlichen Fragen
- Konkrete Hilfen
- Schwerbehindertenausweis
- Berufliche Fragen
- Finanzielle Hilfen
Psychosozialen Fragen
- Krankheitsverarbeitung
- Umgang mit Angst und Depression
- Begleitung von Entscheidungsprozessen
- Bewältigung der Krankheitsfolgen
- Unterstützung in akuten Krisen
- Klärung der eigenen Situation.
Außerdem bieten wir Beratung und Begleitung für Angehörige an.
Familien- und Paarberatung
Die Diagnose Krebs eines Familienmitgliedes konfrontiert häufig die Angehörigen mit einer existenziellen Bedrohung. Ihre bisherige Lebensplanung wird in Frage gestellt.
Oft befinden sie sich in einer schwierigen und belastenden Doppelrolle: Sie sind selbst Betroffene und zugleich gefordert als Helfer für den Erkrankten. Hilfestellungen für sich selbst suchen viele Angehörige oft erst dann, wenn die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht oder schon überschritten sind.
Wir bieten Hilfestellung, wobei wir mit Ihnen in Gesprächen versuchen, die eigene Belastbarkeit zu klären, nach Handlungsalternativen bzw. Entlastungsmöglichkeiten suchen und Konfliktsituationen besprechen.
Erkrankt ein Elternteil, so gerät das ganze Familiengefüge ins Wanken. Ziel ist es, die gesamte Familie in dieser belastenden Situation zu stärken und zu unterstützen. Beratungsgespräche sind dann in vielfältiger Konstellation möglich:
- einzeln
- als Paar
- Familiengespräch (Eltern mit Kindern)
Großeltern, andere Angehörige und auch enge Freunde sind herzlich für dieses Angebot willkommen.
Trauerbegleitung für Angehörige eines verstorbenen Krebserkrankten
Ein Trauerprozess hilft, Verluste zu verarbeiten und die dadurch entstandenen Wunden zu heilen. Ganz wichtig dabei ist, die Trauer zuzulassen und konstruktiv mit ihr umzugehen. Im Rahmen einer begleitenden Angehörigenberatung kann es für manche Menschen leichter sein, die Trauer zu verarbeiten.
Den eigenen Trauerprozess als Heilungsaufgabe begreifen und das bewusste Erleben starker Gefühle lässt den Trauernden in eine schmerzhafte Entwicklung treten, die viel Zeit und Kraft kostet.
Es gibt keine Anleitung, um den Trauerschmerz zu überwinden, jeder trauert anders. Es gibt jedoch Möglichkeiten, Trauerarbeit zu unterstützen.
Trauernde können wertvolle Ressourcen entdecken und überraschende Entwicklungen erleben, wenn sie bei ihrem Trauerprozess Annahme und Wertschätzung erfahren.
Gruppenarbeit
Die Gesprächsgruppen werden von Frauen wahrgenommen, die an Krebs erkrankt sind oder waren. Die Art der Krebsdiagnose spielt dabei keine Rolle. Hilfreich für die Teilnahme ist eine Offenheit zur gegenseitigen Kontaktaufnahme und Stärkung. Die Gruppenteilnehmerinnen sind füreinander eine emotionale Unterstützung in Krankheitszeiten und bei der Aufarbeitung der Krebserkrankung.
Männer sind aufgrund der speziellen „Frauenthemen“ von den Gruppen ausgeschlossen.
Dadurch, dass die Teilnehmenden gleiches oder ähnliches erlebt haben, finden sie relativ schnell Verständnis für die Situation, die ihnen bekannt vorkommt. Sie wissen sehr viel um die Krankheit und die damit verbundenen Zusammenhänge und können diese emotional nachvollziehen. Das Gefühl, anderen zur Belastung zu werden, verschwindet sehr schnell, da gleiche Erfahrungen geteilt werden können. Das Anliegen der Teilnehmerinnen besteht darin, in vielen Fragen füreinander da zu sein und sich gegenseitig emotional zu unterstützen.
Oft gibt es gegenseitige Hilfestellungen zu Themenkomplexen, wie Leben angenehmer gestaltet werden kann, welche Anträge wo gestellt werden können und wie mit welchen Hürden im Dschungel der Medizin umgegangen werden kann.
Für einige Teilnehmerinnen ist die Gruppe ein Ort, um neue verständnisvolle Freunde und Bekannte zu finden. Die Gruppe bietet auch die Möglichkeit, soziale Isolation zu überwinden und Gemeinschaft neu zu erleben. In angenehmer Atmosphäre kann die Gruppenteilnahme einen bewussten Ausgleich zum Behandlungsalltag schaffen. So gehört zur Krankheitsbewältigung auch Humor und Spaß, was durch vielfältige Aktionen gelebt wird. Menschen unterstützen sich gegenseitig in einer Umbruchphase, um Orientierung und einen Neuanfang zu finden.
Die Selbsthilfegruppen bieten betroffenen Frauen einen Raum von Hilfe zur Selbsthilfe, trotz Krebserkrankung das Leben bewusst zu leben und zu genießen. Mit der Erfahrung einer Erkrankung entwickelt sich oft ein anderes Verständnis im Umgang mit Zeit und den gesellschaftlichen Veränderungen. Lebenszeit ist wert- und lustvoll und wartet darauf wirklich gelebt zu werden. Die Gruppen bietet den Rahmen und Anstoß dafür.
Wie können Betroffene mit derartigen Herausforderungen umgehen? Wie sind die Nebenwirkungen der Behandlungsmethoden auszuhalten? Wie gehen andere mit ihren Ängsten um? Was gibt es für Erfahrungen mit speziellen Heilmethoden? Das sind nur einige genannte Themen, über die sich Betroffene in einer vertrauensvollen Atmosphäre und in einem geschützten Rahmen austauschen und mitteilen können.
Gleichgesinnte zu treffen, ist für viele Menschen eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zur traditionellen medizinischen Behandlung. So kann eine Selbsthilfegruppe eine Lücke schließen, die zum Heilungs- und Genesungsprozess beiträgt.
Die Beratungen und Gruppenangebote unterliegen der Schweigepflicht und sind gebührenfrei.
Ansprechpartnerinnen:
Maria Walk und Heike Gebert
Sexualisierte Gewalt meint die Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung, also die gewollte Überschreitung persönlicher intimer Grenzen einer (anderen) Person. Dies geschieht fast immer durch Ausnutzung eines Machtgefälles aufgrund von Geschlecht, Alter, körperlicher Überlegenheit, Herkunft oder sozialem Status.
Sexualisierte Gewalt reicht von anzüglichen Blicken, über ungewollte Berührungen und unangenehmer, unangemessener Ansprache, über das Erpressen von oder Konfrontieren mit pornografischen Medien bis hin zu ungewollten sexuellen Handlungen. Dabei wird eine Person meist unter Druck gesetzt. Dies kann, je nach Kontext, auf unterschiedliche Weise geschehen. Betroffene erfahren hierdurch eine Verletzung ihrer Integrität bis hin zu einem Trauma.
An wen richtet sich das Angebot?
- An betroffene Erwachsene, die vor kurzem oder auch bereits vor Jahren sexualisierte Gewalt erlebt haben und sich in vertraulichen Gesprächen darüber mitteilen, entlasten und wieder stabilisierten möchten. Dies kann bei Bedarf über einen längeren Zeitraum erfolgen und zum Beispiel auch der Überbrückung der Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz dienen.
- An Paare, die aufgrund von Erlebnissen sexualisierter Gewalt außerhalb ihrer Beziehung in ihrer Ehe oder Partnerschaft belastet sind. Auch hier kann geklärt werden, ob eine Psychotherapie für die betroffene Person erforderlich erscheint, unterstützen jedoch auch, als Paar einen neuen Umgang mit Nähe und Sexualität zu finden.
- An Angehörige, die durch das Thema sexualisierte Gewalt in ihrem nahen Umfeld belastet sind oder/und erfahren möchten, wie sie der betroffenen Person unterstützend zur Seite stehen können.
- An Interessierte, für die wir als Kontakt- und Informationsstelle zu allen Fragen, die mit dieser Thematik verbunden sind, zur Verfügung stehen.
- An betroffene und nicht-betroffene Frauen, die an einem Gruppenangebot interessiert sind mit den Inhalten Selbstachtung, Selbstbehauptung und Selbstfürsorge.
An uns können sich Frauen und Männer wenden, die sich im Zusammenhang mit Erfahrungen sexueller Misshandlung informieren oder auch in vertraulichen Einzelgesprächen beraten lassen wollen.
Die Beratung ist kostenfrei, auf Wunsch anonym und kann auch als Videotelefonie durchgeführt werden. Gespräche können auch mit einem männlichen Berater geführt werden.
Ansprechpartnerin
Renate Duschanek
Schwangere und Familien können bis zum 1. Geburtstag eines Kindes von einer speziell weitergebildeten Familienhebamme über eine normale Hebammentätigkeit hinaus begleitet werden.
Schwangere und Mütter, die Unterstützung bei gesundheitlichen, seelischen oder familiären Schwierigkeiten benötigen, können eine Betreuung bekommen, ebenso wie Frauen, die soziale, berufliche oder materielle Probleme haben.
Eine weitere wichtige Aufgabe der Familienhebammen besteht darin, Müttern und Vätern Anregungen für die Entwicklungsbegleitung ihres Babys und Kleinkindes zu geben. Dabei werden konkrete Hilfen wie Ernährungstipps, Einschlafhilfen, Stillunterstützung bis hin zum Umgang mit unruhigen oder ständig schreienden Babys vermittelt.
Frauen und Familien sollen in dieser sensiblen Phase der Schwangerschaft, Geburt und des ersten Lebensjahres Begleitung erfahren, so dass der Start ins Kinderleben gut gelingt. Der Landkreis Gifhorn finanziert diese Unterstützung, so dass dieses Angebot von Gifhorner Familien kostenlos genutzt werden kann.
Die Anmeldung erfolgt bei Anne Möhle-Nunweiler vom Landkreis Gifhorn unter 05371 82637.
Informationen über das Projekt können aber auch beim AWO-Beratungszentrum Gifhorn unter 05371 724741 oder bei den Familienhebammen direkt erfragt werden.

Familienhebammen und Familienkinderkrankenpfleger*innen im Landkreis Gifhorn:
- Ulrike Cammann 05082 914629
- Christine Wesche 0179 2439479
- Ulrike Griese 0170 4951268
- Carola Jäger 0160 96725131
- Anne Welk (Familienkinderkrankenpflegerin) 0160 2084626
- Heike Lisowski (Familienkinderkrankenpflegerin) 0152 27679913
- Marion Hillegeist (Familienkinderkrankenpflegerin) 0152 37323990
Das AWO-Beratungszentrum Gifhorn nimmt die Fachberatung der Familienhebammen und Familienkinderkrankenpfleger*innen, die fachliche Betreuung und die Evaluation wahr.
Konzepte des Beratungszentrums
- Das integrierte Beratungszentrum – eine Zukunft der Beratungslandschaft
- Frühe Hilfen unter einem Dach
- Festrede zum 30-jährigen Bestehen der Beratungsstelle
- Evaluation
Ehe-, Familien- und Lebensberatung
- Welche Auswirkungen haben Ehe- und Lebensberatung für Ratsuchende und Kommune?
- Standortbestimmung der Ehe-, Familien- und Lebensberatung in der psychiatrischen Versorgung
- Trennungsberatung in der Ehe-, Familien und Lebenberatung
- Aus der Praxis: Eine Paarberatung
- Lösungsorientierter Ansatz in der Beratung
- Trennungsberatung
- Liebe auf Dauer
- Wie entwickeln sich Partnerschaften im Übergang zur Elternschaft?
- Lebensflussarbeit als integrative Methode der Eltern
- Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) – Neue Methoden für die Ehe-, Familien- und Lebensberatung
- Candle-Light-Dinner
- 5 Geheimnisse
- Affairen als Thema in der Paarberatung
- Traumakompetenz
Schwangerschafts(-konflikt) und Sexualberatung
- Systemische Sexualberatung mit Paaren
- Beratung bei postpartaler Depression
- Schwangerschaftskonfliktberatung
- Beratung von Frauen nach Kaiserschnitt
Säuglings- und Kleinkindberatung
Entwicklungspsychologische Beratung für den Bereich der frühen Kindheit
- Prägende Bilder von Elternschaft
Sexualpädagogische Arbeit
- Selbstbewusste Grundschüler
- Sexualpädagogische Präventionsarbeit
- „Ich bin doch keine Zuckermaus“ – Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen von Kindern stärken zur Prävention sexuellen Missbrauchs
- Malprojekt
Krebsberatung
Beratung gegen sexuelle Gewalt
- Beteiligung des AWO-Beratungszentrums am Projekt KigG – Kindertagesstätten gegen häusliche Gewalt
- „Me too“ – Prävention sexueller Übergriffe (am Arbeitsplatz) – Ein Projekt in Kooperation mit der Berufsbildenden Schule II in Gifhorn
- Mach dich stark!
Gerichtsnahe Trennungs- und Scheidungsberatung
Leitung:

Carsten Bromann
Diplom-Psychologe
Familientherapeut
Paartherapeut
Familienmediator
- Ehe/Familien-Lebensberatung
- Gerichtsnahe Trennungs- und Scheidungsberatung
- Schwangerschaftskonfliktberatung
- Familienhebammenprojekt
Lieblingsspruch: „Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“ [Konfuzius]
Sekretariat:

Katja Ketter
- Terminkoordination aller Arbeitsbereiche
- Büro- und Verwaltungsmanagement
Lieblingsspruch: „Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“ [Albert Einstein]
Berater*innen:

Merle Winterfeldt
Soziale Arbeit M.A. Prävention / Rehabilitation
Beraterin Gewaltfreie Kommunikation
- Ehe-, Familien- und Lebensberatung
- Säuglings- und Kleinkindberatung
- Schwangerschafts(konflikt)beratung
Lieblingsspruch: „Das ist ja das Ding mit den Gefühlen, dass sie nur schwer mit der Vernunft in Einklang zu bringen sind.“ [Walter Moers]

Renate Duschanek
Diplom-Sozialpädagogin
Systemisch-integrative Sozialtherapeutin
Systemische Paartherapeutin
Partnerschule-Trainerin im integrativen Verfahren
- Ehe-, Familien- und Lebensberatung
- Schwangerschafts(konflikt)beratung
- Beratung gegen sexualisierte Gewalt
Lieblingsspruch: „Um etwas zu bewegen, müssen wir uns selbst bewegen.“

Heike Gebert
Diplom-Sozialpädagogin
Systemische Familienberaterin
- Ehe-, Familien- und Lebensberatung
- Sexualpädagogische Präventionsarbeit
- Schwangerschafts(konflikt)beratung
- Krebsberatung
Lieblingsspruch: „Das Leben ist das, was deine Gedanken daraus machen.“ [Marc Aurel]

Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin
Systemische Paartherapeutin, Familienmediatorin
- Ehe-, Familien- und Lebensberatung
- Krebsberatung
- Schwangerschafts(konflikt)beratung
- Trennungs- und Scheidungsberatung
Lieblingsspruch: „Das Leben ist nicht ein Problem, das gelöst, sondern ein Geheimnis, das gelebt werden muss.“ [Thomas Merton]

Religionswissenschaftlerin (M.A.)
Psychologische Beraterin
Sexualberaterin
- Ehe-, Familien und Lebensberatung
- Schwangerschaftsberatung
Lieblingsspruch: „Das Gefühl kann viel feinfühliger sein als der Verstand scharfsinnig.“ (Viktor Frankl)

Dipl.- Sozialpädagoge
- System. Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
Mediator (MedG) / Familienmediator (bke)
Lieblingsspruch: „Jede Erfahrung hat im Endeffekt nur die Bedeutung, die wir ihr geben“ (Jürg Frick)
Weitere Angebote der AWO Gifhorn finden Sie beim AWO-Kreisverband Gifhorn.
AWO-Beratungszentrum Gifhorn
Oldaustraße 32
38518 Gifhorn
Telefon: 05371 7247-41
Fax: 05371 7247-55
E-Mail: beratungszentrum-gf [at] awo-bs.de
Anmeldung und Öffnungszeiten
Sie können sich während unserer Geschäftszeiten persönlich anmelden im
AWO-Beratungszentrum Gifhorn
Oldaustraße 32
38518 Gifhorn
oder telefonisch unter 05371 724741
Außerhalb der Geschäftszeiten ist eine Anmeldung auch über den Anrufbeantworter möglich. Wir rufen Sie dann für die Absprachen eines Termins zurück.
Unsere Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 8 bis 12 Uhr
Dienstag 8.30 bis 11 Uhr.
Lage
Das Beratungszentrum liegt an der Peripherie des Gifhorner Stadtkerns. Zum Bahnhof und zu den Bushaltestellen sind es nur wenige Gehminuten.
Qualitätsstandards
Unsere Einrichtungen sind im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015.
Ansprechpartner*innen
Anmeldung und Terminvergabe
Katja Ketter
Sekretariat
Telefon: 05371 724741
E-Mail: beratungszentrum-gf [at] awo-bs.de
Weiteres Informationsmaterial
