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AWO-Salto Suchthilfe zum bundesweiten Drogentotengedenktag am 21. Juli 2026: Frühzeitige Unterstützung kann Leben retten!

„In unserer täglichen Arbeit in der Suchthilfe erleben wir immer wieder, dass Veränderung möglich ist. Auch wenn der Weg dorthin oft lang und von Rückschlägen geprägt ist“, so Julia Weber, Einrichtungsleiterin der AWO-Salto Suchthilfe Salzgitter.

Als Markus (Name geändert) zum ersten Mal in die AWO-Salto Suchhilfe zur Beratung kam, bestimmten Sucht und Schulden seinen Alltag. Er hatte bereits seine Wohnung verloren und der Kontakt zu seiner Familie war abgebrochen. Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen. Sie beginnen oft mit einem Gedanken, Zweifel oder der Bereitschaft, Hilfe anzunehmen und mit einem ersten Gespräch. Auch auf dem Weg von Markus gab es Rückschläge und schwierige Phasen. Gemeinsam wurden Anträge gestellt, Hilfen organisiert und neue Perspektiven entwickelt.

Heute lebt Markus abstinent, hat wieder eine eigene Wohnung und nimmt aktiv am gesellschaftlichen Leben teil. Er sagt selbst: „Zum ersten Mal seit Jahren habe ich wieder das Gefühl, klar zu sein und am Leben teilzuhaben.“

 

Seine Geschichte zeigt, dass Veränderung möglich ist!

Am 21. Juli, dem Drogentotengedenktag, erinnert die AWO-Salto Suchthilfe an die Menschen, die an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben sind. „Hinter jeder Zahl steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte. Gleichzeitig macht dieser Tag deutlich, wie wichtig frühzeitige Unterstützung ist. Suchthilfe kann Hoffnung geben und Menschen auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben begleiten“, sagt Julia Weber.

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 2150 drogenbedingte Todesfälle registriert. Im Gegensatz zu 2024 ist die Zahl damit leicht gestiegen. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg bei jungen Menschen sowie die zunehmende Zahl von Todesfällen durch den Konsum mehrerer Substanzen gleichzeitig.

„Wir erinnern an die Menschen, die an den Folgen ihres Drogenkonsums verstorben sind. Gleichzeitig setzen wir ein Zeichen für alle, die heute Hilfe suchen.“

 

Sie erreichen die AWO Salto Suchthilfe unter 05341-1885975 und salto@awo-bs.de.

 

Quellen: https://www.aok.de/pp/gg/update/drogenkonsum-2025/

AWO Bild Hände die zueinander führen von unten aufgenommen
Das Zertifikat ist für den AWO-Bezirksverband Braunschweig inzwischen die siebte Auszeichnung für die gelungene Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben. Janina Graf-Großöhmichen (Personalbindung und -entwicklung) und Rifat Fersahoglu-Weber freuen sich, die Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen.